Drohnenshot der Solaranlage in Lörrach

Energieautarkie: Printcom setzt auf Solarstrom

Trotz eines bisher eher sonnenarmen Sommers 2024 ist die neue Solaranlage der Printcom Lörrach ein voller Erfolg. Mit einer Autarkie-Quote von 99,7 Prozent sorgt sie dafür, dass das Unternehmen tagsüber vollständig unabhängig vom Stromnetz agieren kann. Bereichsleiter Felix Leimbach spricht über die Vorteile und Hintergründe der Investition.

Der Sommer 2024 verwöhnte uns bisher nicht mit sonnenreichen Tagen. Trotzdem produziert die neue Photovoltaikanlage auf den Dächern der Printcom Lörrach ausreichend Strom, um tagsüber unabhängig vom Stromnetz zu arbeiten. Die beeindruckende Autarkie-Quote der Anlage liegt bei 99,7 Prozent. «Ich hatte die Idee im Sommer 2023, nachdem ich bei anderen Firmen solche Anlagen gesehen habe. Zudem fahren einige bei uns Teslas und da bietet sich eine solche Anlage an», erklärt Felix Leimbach, der Bereichsleiter von Printcom.

Drohnenflug über die neue PV-Anlage
 

Die Betriebsgebäude von Printcom, gebaut 2007 und mit Flachdächern ausgestattet, bieten ideale Voraussetzungen für die Installation von Solarpaneelen. «Solarstrom liegt im Trend, besonders mit der steigenden Anzahl an E-Autos. Aktuell fahren etwa 1,5 Millionen Deutsche ein Elektroauto, für 2030 hat die Bundesregierung 15 Millionen als Ziel,» fügt Leimbach hinzu. Ein weiterer Anreiz für das Projekt war die UMS-Zertifizierung nach ISO 14001: «Das machte alles sehr viel Sinn. Ich habe das durchgerechnet und herausgefunden, dass die Solaranlage nach 7,5 Jahren amortisiert ist», sagt Felix Leimbach.

Optimale Ausrichtung der Anlage

Nach einer teuren ersten Offerte im Sommer 2023 empfahl ein ehemaliger Arbeitskollege die Firma Stromtiger, ein Unternehmen aus dem Schwarzwald. «Das sind Tüftler und haben uns ein sehr gutes Angebot gemacht. Sie überzeugten mit Kompetenz, Preis und Kundennähe,» lobt Leimbach.

PV - Aktueller Status 2 Kopie

Dashboard vom Donnerstag, 4. Juli 2024
 

Der Bau der Anlage erfolgte im Mai 2024, wobei die Genehmigung und der Netzanschluss einige Zeit in Anspruch nahmen. Seit Mitte Juni ist die Anlage nun in Betrieb und erreicht ein theoretisches Maximum von 76 kWp. «Die Anlage ist so ausgerichtet, dass sie früh morgens bereits Strom produziert und abends aus Westen auch noch. Wir haben keinen Peak am Mittag, weil wir den nicht brauchen,» erläutert Leimbach.

Weil die Einspeisevergütung in Deutschland mit 8 Cent pro kWh festgelegt ist und sich daher kaum lohnt, hat Printcom eine 22 kWh Batterie installiert, die den überschüssigen Strom speichert. «Wir haben ein super Verbrauchsprofil und die Batterie reicht aus,» erklärt Leimbach. Zudem nutzt das Unternehmen Fernwärme für die Warmwasseraufbereitung, was die elektrische Last weiter reduziert.

Zwei Ladesäulen für E-Autos

Das Ziel der Anlage ist es, auch im Winter eine hohe Autarkie zu erreichen. «Wir wollen das ganze Jahr über zu 80 Prozent autark mit der Anlage auf unseren eigenen Gebäuden sein,» so Leimbach.

Tesla an Ladesäule Kopie

 

Eine Ladesäule mit zwei Anschlüssen steht den Angestellten zur kostenlosen Aufladung ihrer E-Autos zur Verfügung, was neben der Umwelt auch die Mitarbeitenden freut.

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