Newsbeitrag So sparen unsere Mitarbeitenden Dominik und Urs Strom

So sparen unsere Mitarbeitenden Dominik und Urs Strom

Die Strommangellage ist omnipräsent und der Ausdruck wurde jüngst zum Wort des Jahres gewählt. Doch trotz des Unmuts ist es eine Tatsache, dass wir zu viel Energie verbrauchen. Dominik Hosmann und Urs Löffel zeigen uns auf, wie sie ganz persönlich Energie sparen. Und wo wir als Arbeitnehmende etwas tun können, um viel zu bewirken.


Urs Löffel arbeitet 100 Prozent im Customer Service bei Glaux. Er arbeitet meistens im Büro an der Steigerhubelstrasse in Bern. Er wohnt in Thörishaus unweit von Bern. Urs hat festgehalten, wie viel Energie er für das Leisten seiner Arbeitstage braucht und wie er Ressourcen spart:


Auch Dominik Hosmann arbeitet 100 Prozent im Customer Service der Glaux. Die meisten Arbeitstage leistet er im Homeoffice in Seedorf im Berner Seeland. So kann er Arbeit, Familie und Freizeit sinnvoll miteinander verbinden.
Dominik hat aufgeschrieben, wie sein Arbeitstag energetisch aussieht und was er dazu beiträgt, weniger Energie zu brauchen:

Arbeit

Ort: Büro
Weg: Fahrrad
Verbrauch: 255 Watt (Standby ca. 17 Watt)

Ort: Heimarbeit/Homeoffice
Weg: Keiner, sonst Renault Twizy (Elektro) Verbrauch: Arbeitsweg hin/zurück ca. 4 kWh.
Verbrauch ca. 300 Watt (Standby ca. 140 Watt. Bei Standby des PCs zu Hause laufen die PCs im Büro normal weiter).

Was tue ich?

Ich muss nicht sehr mobil sein.

  • Wege lege ich gerne zu Fuss oder mit dem Fahrrad zurück. Da dankt nicht nur die Natur, sondern auch die Gesundheit. Für längere Strecken entspanne ich mich im ÖV.
  • Ich besitze kein Auto. Das schränkt ein und führt automatisch zu weniger zurückgelegten Kilometern. Da werden einige Stunden frei, die ich sonst auf der Strasse verbringen würde.
  • Mein liebstes Feriendomizil: die Schweiz. Während andere weite Wege zurücklegen, um unser Land zu besuchen, liegt eines der schönsten Feriendomizile vor unsere Haustüre.
    Zudem bietet mir sonst kaum ein Land als nicht Autofahrer einen solch dichten ÖV.

Es muss nicht vegan sein…
  • …aber ab und zu ein wenig Fleisch, ein Ei oder Milchprodukte reichen völlig aus. Ich lebe da ganz nach dem Motto: Gemüse! Alles andere ist Beilage.
    Es gibt unterdessen gute vegane Produkte. Sie machen meinen Esstisch vielfältiger.
Wieso tragen wir kaum noch Pullover?
  • Gekühltes hält länger, so trägt zuhause unsere Raumtemperatur von 18-19 Grad im Winter zu meinem jugendlichen Aussehen bei. Umso mehr geniessen wir dann abends oft ein Kaminfeuer.
  • Wenn es mal wärmer sein muss (z.B. im Homeoffice) reicht es, das Büro höher zu heizen.
Ich optimiere mit Leidenschaft.
  • Den Backofen drehe ich nur an, wenn ich etwas backen will und es keine schlaue Alternative in der Pfanne gibt. Ein Brötchen kriege ich auf der Herdplatte schneller und mit viel weniger Energie aufgebacken.
  • Nicht nur das Warmwasser ist in der Aufbereitung energieaufwendig, sondern auch das Frischwasser, welches meistens aus der Tiefe gepumpt werden muss, wie auch die Klärung des Abwassers. So geniesse ich eine kurze Dusche, es muss aber nicht täglich sein.
Auch Abfall ist eine Ressource.
  • Unser Garten blüht dank Abfall. Rüstabfälle werden zu Kompost. Es muss nicht unnötig Energie aufgewendet werden, um diese zu verbrennen.
  • Seit wir Plastik dem Recycling zuführen, bleibt verblüffend wenig Material für die Verbrennung übrig.
  • Auch Gebrauchtes und Älteres hat seinen Reiz. Gegenstände länger im Einsatz zu halten ist das einfachste und effizienteste Recycling. So sind z.B. mein Handy und Computer nicht immer auf dem neusten Stand und unser Wasserkocher versieht seine Dienste immer noch, obwohl schon längst der Schalter abgebrochen ist.
  • Ich habe die Temperatur der Heizung zuhause gesenkt (Wärmepumpe).
  • Photo-Voltaik-Anlage auf dem Dach und bald noch ein Balkonkraftwerk (Solarstrom).
  • Wir machen einen Wocheneinkauf.
  • Wir nutzen Stromleisten mit Abschaltfunktion wo möglich.
  • Unsere Geräte wie Laptop und Smartphone sind Occasion.
  • Wir kompostieren unseren Küchenabfall.
  • Wir sammeln Regenwasser, um den Garten zu wässern.
  • Ich repariere was möglich ist.

Was kann ich verbessern?

  • Das grösste Energiesparpotenzial gibt es vermutlich beim Heizen. Bei unserem Mehrfamilienhaus Baujahr 1970 steht eine energetische Sanierung an. Schade haben wir die noch nicht hinter uns. Das wäre in der aktuellen Situation ein grosser Vorteil.

  • Nun ja, das mit den Milchprodukten ist für mich als Käseliebhaber schon eher eine Herausforderung.

  • Ob Flasche oder Dose, die Herstellung, wie auch das Recycling sind energieaufwändig. Wie komme ich bloss sonst zu einem Bier?!

  • Ich könnte mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, statt das Elektromobil zu nehmen.
  • Ich könnte für das Holen des Mittagessens wiederverwendbare Behälter nutzen (z.B. Kesar etc.).
  • Ich könnte öfter den PC am Abend herunterfahren.

Was können wir als Arbeitsnehmer:in oder auch als Arbeitgeber:in tun?

  • Ausschalten, was man ausschalten kann, wann immer man es ausschalten kann
    • PC und Licht ausschalten
    • Monitore im Standby fallen nur wenig ins Gewicht, verbrauchen aber auch Strom
    • Kleinmengen, die immer und vielerorts anfallen, nicht unterschätzen
    • Kaffeemaschine abends ausschalten
    • Infrastruktur im Sitzungszimmer: z.B. den TV ausschalten
  • Homeoffice vs. Arbeiten vor Ort (abhängig vom Verkehrsmittel). Es müssen zwei PCs laufen, Arbeitsweg mit ÖV oder besser mit Fahrrad.
  • Recycling: Glas, Alu, PET konsequent ins Recycling, eigenes Geschirr verwenden.
  • Wasserverbrauch (kalt und warm): Viel Wasser wird gepumpt, Reinigung des Wassers ist energieintensiv.
  • Heizen und Lüften im Winter: Stosslüften, keine ewig halboffenen Fenster, Radiator so weit wie möglich zurückdrehen. Lieber eine Schicht mehr anziehen und sich zwischendurch bewegen.
  • Lebensdauer von Geräten maximieren: Die Herstellung und Lieferung jedes neuen Gerätes benötigt eine beachtliche Menge an Energie und Ressourcen (sogenannt graue Energie).
Und wie sparen Sie Energie? Schreiben Sie uns Ihre Tipps und Tricks sowie Ihre Gedanken zu diesem Thema in die Kommentare.

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