Felix Leimbach sitzt in Anzug auf einem Sofa

Felix Leimbach: «Mich reizt die Möglichkeit, die Firma aktiv voranzubringen»

Per 1. Mai 2026 übernimmt Felix Leimbach die neu geschaffene Rolle als Leiter Product Core Foundations & AI Enablement in der GLAUX GROUP. In dieser Funktion verantwortet er mit seinem Team technologische Innovationen und Bausteine, die in unsere Kernprodukte einfliessen. Ziel ist es, Produktqualität, Sicherheit und Skalierbarkeit weiter zu stärken und Innovationen - insbesondere im Bereich KI und Plattform-Entwicklung strukturiert in marktreife Lösungen zu überführen.

Viele Kund:innen kennen Felix als langjährigen Leiter von Printcom. Im Gespräch erklärt er, was ihn an der neuen Aufgabe reizt, warum der Zeitpunkt für den Wechsel stimmt und welche Rolle künstliche Intelligenz künftig bei der GLAUX GROUP spielen wird.

Felix, wie kam es zu deinem Wechsel in den Bereich Product Core Foundations?Felix Leimbach: Dafür gibt es mehrere Gründe. Im Lauf meiner Berufslaufbahn habe ich mich etwas vom Programmieren und von der Technik entfernt. Durch KI habe ich den Zugang dazu wieder stärker gefunden und ganz neue Möglichkeiten entdeckt und ausprobiert, die mich begeistern. Mir wurde klar, dass ich in dieser neuen Rolle mein technisches Verständnis, meine Businesserfahrung und die neuen Möglichkeiten durch KI ideal zusammenbringen kann.

Du warst viele Jahre eng mit Printcom verbunden. Wie geht es dort weiter?
Der Entscheid ist mir nicht leichtgefallen. Mit Printcom verbinde ich langjährige Beziehungen, grosse Wertschätzung und ich werde künftig der grösste Fan dieses Bereichs sein. Gleichzeitig habe ich gespürt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für den Wechsel ist. Der Bereich ist erfolgreich, hat ein top Team[FL1.1] und mit Matthias Ardelt übernimmt ein kompetenter und erfahrener Nachfolger, der für Kontinuität im Bereich Printcom sorgt. Das war für mich ein wichtiger Punkt.

Was wird deine neue Aufgabe inhaltlich prägen?
Der Aufbau eines guten Teams, das KI-Bausteine und Beratung für die ganze Gruppe mit all ihren Teams liefert. Ich sehe uns auch als internen Dienstleister und Enabler.  Wir tragen dabei nicht nur zum Produkterfolg bei, sondern wollen die Gruppe auch in der internen Arbeitsweise mit KI unterstützen. Beispielsweise beim Thema Agentic Coding. KI-unterstütztes Entwickeln hat grosses Potenzial, muss aber gekonnt umgesetzt werden, damit Qualität, Security und Wartbarkeit nicht leiden. Gleichzeitig wollen wir unsere technologische Basis weiter stärken – etwa in den Bereichen Sicherheit, Skalierbarkeit und Plattformen. Entscheidend ist, dass Innovation nicht Selbstzweck bleibt, sondern unseren Kundinnen und Kunden konkreten Nutzen bringt.

Wie setzt sich dein Team zusammen?
Aktuell sind wir zu dritt: neben mir gehören Christoph Müller und Serge Weidmann zum Team. Je nach Thema ziehen wir weitere Expert:innen aus der Organisation bei. Das ist wichtig, weil viele Fragen rund um KI, Architektur und Sicherheit nur bereichsübergreifend sinnvoll gelöst werden können.

Du bist auch Teil des neu geschaffenen KI-Boards der GLAUX GROUP. Was ist dessen Aufgabe?
Das KI-Board verantwortet die Priorisierung, die Governance und die Erfolgsmessung aller KI-Aktivitäten in der GLAUX GROUP. Wir arbeiten mit einem Massnahmenplan und einer Roadmap, damit die Umsetzung strukturiert erfolgt. Aktuell haben wir mehrere konkrete KI-Features identifiziert, die wir sicher und datenschutzkonform in unsere Produkte integrieren wollen. Dabei geht es immer auch um grundlegende Fragen: Welche Technologien setzen wir ein? Wo werden sie betrieben? Wie stellen wir Datenschutz, Sicherheit und Nachvollziehbarkeit sicher? Im Board kann ich auf die Erfahrung und das Wissen von sehr kompetenten und erfolgreichen Kollegen zugreifen.

Mitarbeitende können Ideen und Projekte rund um KI einbringen. Wie funktioniert das bisher?
Das Interesse ist gross. Es sind bereits viele Ideen und Wünsche aus unterschiedlichen Bereichen zusammengekommen. Unsere Aufgabe ist es nun, diese Inputs zu kanalisieren, zu bewerten und in einen sinnvollen Gesamtzusammenhang zu bringen. Wir suchen den Dialog, prüfen Synergien und priorisieren dort, wo der grösste Nutzen entsteht. Auch fördern und begleiten wir Initiativen aus anderen Teams und Bereichen.

Worauf freust du dich am meisten?
Mich reizt vor allem die Möglichkeit, die Firma aktiv weiterzubringen. KI verändert die Spielregeln – darin steckt viel Kraft. Ich möchte dazu beitragen, dieses Potenzial für uns und für unsere Kundinnen und Kunden nutzbar zu machen. Besonders spannend finde ich die Aussicht, dass Menschen mit weniger Aufwand bessere Resultate erzielen und sich stärker auf die anspruchsvollen Teile ihrer Arbeit konzentrieren können. Und ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem R&D-Team, in dem enorm viel Know-how vorhanden ist.

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