Modernisierter Bestellprozess: login ersetzt die bisherige Applikation
Wie viele Lernende braucht es im nächsten Lehrjahr? In welchem Beruf, an welchem Standort und bei welchem Lehrbetrieb? Für login Berufsbildung AG ist diese Planung zentral. Gemeinsam mit der GLAUX GROUP hat login mit Order2Cash (O2C) eine massgeschneiderte Anwendung auf Basis von evidence eingeführt, die den Lernenden-Bestellprozess für Partnerfirmen strukturiert, transparent und workflowgestützt abbildet.
login Berufsbildung AG ist die Bildungspartnerin für Berufe in der Welt der Mobilität. Für SBB, BLS, Rhätische Bahn und über 80 weitere Mobilitäts- und mobilitätsnahe Unternehmen organisiert login die Rekrutierung, Ausbildung und Betreuung von Lernenden in der ganzen Schweiz – von der Auswahl geeigneter Kandidat:innen über die Planung der Ausbildungseinsätze bis zur Begleitung durch die gesamte Lehrzeit. Über 2'100 Lernende bereiten sich bei login in mehr als 35 Berufslehren auf ihren eidgenössisch anerkannten Abschluss vor.
«Unsere Partnerfirmen müssen planen können - wie viele Lernende sie brauchen, in welchem Beruf, an welchem Standort. Damit das funktioniert, brauchen wir verlässliche Prozesse und saubere Daten. Genau das wollten wir mit O2C lösen», sagt Alain Zimmermann, Produktmanager Informatik und Einzelberufe bei login.
Bei login können junge Menschen einen von über 35 Berufen in der Welt der Mobilität lernen. Zum Beispiel Netzelektriker:in EFZ.
Die Herausforderung: Lehrplatzbedarf zentral und nachvollziehbar planen
Mit der Einführung von O2C löste login das bisherige System «logIT» ab, das sowohl die Verwaltung der Lernendendaten als auch der Kundenbestellungen abdeckte. Das neue Konzept sieht eine klare Trennung vor. Während O2C künftig den gesamten Bestellprozess – von der Bestellung (Order) bis zur Verrechnung (Cash) – übernimmt, werden Lernendendaten neu in SuccessFactors verwaltet.
Der Bestellprozess selbst ist anspruchsvoll: Unterschiedliche Lehrbetriebe melden ihren Bedarf für die kommenden Lehrjahre, wobei sie zwischen verschiedenen Berufen, Standorten, der Anzahl der Lernenden und den benötigten Modulen unterscheiden. Im bisherigen System führte das zu konkreten Problemen. Workflow-gestützte Abläufe fehlten weitgehend. Es gab keine durchgängige Transparenz über den aktuellen Status einer Bestellung und Statusänderungen mussten per E-Mail kommuniziert werden.
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Vereinbarungen und Hilfsmittel konnten nicht direkt im Tool selbst abgelegt werden.
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Die Freitextfelder im alten Tool wurden intensiv genutzt, was das Auswerten der Daten erschwerte.
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Reports waren nur eingeschränkt verfügbar und nur wenigen Personen zugänglich.
Wichtig war login ausserdem, dass Bestellungen rollenbasiert sichtbar sind: Lehrbetriebe sollen nur eigene Bestellungen und prozessrelevante Informationen sehen. Intern braucht login ein Admin-Tool, um Bestellungen zu prüfen, Daten anzupassen, Auswertungen zu erstellen und den Prozess weiterzuführen. Für die Verrechnung ist zudem eine Schnittstelle zu SAP erforderlich.
login wird von SBB, BLS, der Rhätischen Bahn und dem Verband für den öffentlichen Verkehr (VÖV) getragen und ist der professionelle Ausbildungspartner für über 80 Unternehmen in der Welt der Mobilität.
Die Lösung: Bestellportal und Admin-Tool mit gesteuertem Workflow
Auf Basis der evidence-Applikationsplattform realisierte die GLAUX GROUP eine massgeschneiderte O2C-Anwendung mit zwei Frontends.
Im Bestellportal erfassen die Partnerfirmen ihren Bedarf an Lernenden nach Beruf und Lehrplatz. Die Sichtbarkeit ist rollen- und berechtigungsgesteuert: Ein Unternehmen sieht nur die eigenen Bestellungen und jeweils nur die Informationen, die für den aktuellen Prozessschritt relevant sind. Ergänzend können Besteller:innen für jeden Beruf den erwarteten Bedarf der nächsten fünf Jahre angeben – eine wichtige Grundlage für die mittelfristige Lehrplatzplanung bei login.
Ein workflowgestützter Prozess führt die Bestellungen Schritt für Schritt durch die verschiedenen Stufen. Bestellungen können akzeptiert, zur Klärung zurückgegeben oder abgelehnt werden. Alle Änderungen werden historisiert und sind jederzeit nachvollziehbar. Stellvertretungsregelungen stellen sicher, dass Abwesenheiten den Prozess nicht blockieren.
Das Admin-Tool unterstützt login bei der Bewirtschaftung des Produktportfolios. Mitarbeitende verwalten zentrale Daten wie Berufe, Module und Preise, nehmen Anpassungen vor und erstellen Auswertungen.
Zentrale Funktionen der Anwendung
Workflowgestützter Bestellprozess zwischen login und den Partnerfirmen
Bestellportal für Partnerfirmen und Admin-Tool für login
SAP-Schnittstelle für die Verrechnung
Dokumentenablage für Vereinbarungen und Hilfsmittel direkt im Tool
Warum evidence als Basis passt
Für O2C eignete sich evidence besonders gut, weil die Plattform flexible Rollen- und Sichtbarkeitskonzepte, strukturierte Workflows und eine sichere Datenverwaltung unterstützt. «Wir haben sehr unterschiedliche Nutzergruppen - von den Partnerfirmen bis zu internen Teams wie Produktmanagement oder Finanzen. Jede Gruppe soll nur das sehen, was für sie relevant ist. Das klingt selbstverständlich, ist aber technisch anspruchsvoll umzusetzen. evidence hat das ermöglicht», erklärt Alain Zimmermann.
Zudem bietet evidence die nötige Flexibilität, um Fachprozesse individuell abzubilden und laufend weiterzuentwickeln. Das ist für login wichtig, weil sich Berufsbezeichnungen, Lehrplatzstrukturen, Module und interne Anforderungen über die Zeit verändern.
Das Ergebnis: Mehr Transparenz, bessere Datenqualität, weniger Aufwand
Mit O2C verfügt login über eine zentrale Anwendung für den gesamten Bestellprozess. Der grösste Nutzen liegt im workflowgestützten Ablauf: Nutzerinnen und Nutzer werden gezielt durch den Prozess geführt, und der Status jeder Bestellung ist jederzeit sichtbar. Welche Aktionen möglich sind, hängt von Rolle, Status und Prozessschritt ab - das reduziert Fehler und stellt sicher, dass Bestellungen vollständig und korrekt bearbeitet werden.
«Von unseren Bestellerinnen und Bestellern haben wir sehr viele positive Rückmeldungen zu Toolnutzung und zum Funktionsumfang erhalten.»
Alain Zimmermann
Produktmanager Informatik und Einzelberufe bei login
Konkret zeigt sich der Nutzen in diesen Bereichen:
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Die Datenqualität hat sich deutlich verbessert: Inkonsistenzen, Doppeleinträge und veraltete Datensätze gehören der Vergangenheit an.
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Viele Prozessschritte laufen automatisiert ab – manuelle Eingriffe, E-Mail-Kommunikation und das aufwändige Herausfiltern von Informationen aus Freitextfeldern sind weitgehend entfallen.
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Ansprechpersonen, zuständige Regionen und Bildungszentren werden einmalig erfasst und stehen danach überall zur Verfügung.
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Reports können von verschiedenen Mitarbeitenden selbständig erstellt werden.
Die Partnerfirmen haben das neue Tool positiv aufgenommen: «Von unseren Bestellerinnen und Bestellern haben wir sehr viele positive Rückmeldungen zu Toolnutzung und Funktionsumfang erhalten», sagt Alain Zimmermann.
Auch im laufenden Betrieb zeigt sich die Stärke der Lösung: Masken, Exporte und Berechtigungen können laufend verfeinert werden, damit die Anwendung noch besser zum Arbeitsalltag von login passt.
Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Die Zusammenarbeit zwischen login und der GLAUX GROUP ist langfristig angelegt. Nach dem Initialprojekt folgen regelmässige Releases sowie kleinere Anpassungen und Changes. Die Anwendung wird dort weiterentwickelt, wo sich im Alltag zeigt, was den grössten Mehrwert bringt.
Alain Zimmermann beschreibt die Zusammenarbeit so: «Mit der GLAUX GROUP arbeiten wir wirklich auf Augenhöhe. Was mir besonders wichtig ist: Die Kommunikation ist direkt und unkompliziert. Wenn etwas unklar ist, findet man schnell eine Lösung – ohne grossen Aufwand. Das schätze ich sehr».