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evidence - von der Adresslösung zum Baukasten für die Verwaltung

Damals: Mitte der 90er steckte vieles, was wir heute als selbstverständlich ansehen, noch in den Kinderschuhen. 1996 gründete Ueli Aregger eine Einzelfirma für den Hauswartfachverband. 1998 folgte gemeinsam mit seinem Studienkollegen Andreas Ressnig die Gründung der Glaux Soft GmbH – mit dem Ziel, Software für grosse Unternehmen zu entwickeln. 1999 wurde daraus eine Aktiengesellschaft mit rund 10 Mitarbeitenden (darunter damals auch zwei Vollzeitstudenten).

In dieser Zeit entstand vor allem Individualsoftware: Für jedes Projekt wurde vieles neu gebaut. Parallel dazu kaufte das Team die Adressverwaltung Adresspro mit dem Plan, sie weiterzuentwickeln. Aus diesem Schritt wuchs mehr als ein einzelnes Produkt: Die bestehende Kundschaft wurde auf eine neue Plattform migriert – und damit wurde evidence ins Leben gerufen. Nicht als Fachanwendung, sondern als Plattform, auf der sich Anwendungen strukturiert, wiederholbar und nachhaltig entwickeln lassen.

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1998 Erstes offizielles Foto der Geschäftsleitung von Glaux Soft. Ueli Aregger links und Andreas Ressnig rechts.
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1996 Erstes Büro von Glaux Soft, in Oberwangen.
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2002  Ueli Aregger (links) und Jürg Frauenknecht beim Beheben von IT-Problemen - beide heute noch in der Firma aktiv.
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2002 Erster Messeauftritt mit "evidence".

 

Heute: Bereits 2002 folgte der Sprung in die öffentliche Verwaltung: Erste Projekte wurden mit evidence realisiert und eingeführt. Früh stand Zukunftsfähigkeit im Fokus – 2008 begann eine neue Ära mit webbasierten Technologien, plattform- und geräteunabhängig gedacht, lange bevor das Standard wurde. Mit jedem Projekt wuchs der Baukasten weiter. 2015 waren bereits über 100 evidence-Kundenprojekte erfolgreich umgesetzt.

Was als kluges Framework begann, ist heute die stabile Basis für individuelle Lösungen in Behörden und behördennahen Organisationen: eine Plattform, die mit der Praxis reift, Veränderungen nicht fürchtet, sondern einplant – und damit genau das ermöglicht, was Digitalisierung im Public Sector braucht: Verlässlichkeit, Weiterentwicklung und eine lange Nutzungsdauer. Und das ohne Abhängigkeit von internationalen Betreibern – ein Plus für digitale Souveränität.


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